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Für Brückenneubau im Heutal fehlt vorerst Geld

Auf unabsehbare Zeit blei ..

Fußgänger im Heutal müssen wohl für längere Zeit Umwege in Kauf nehmen, etwa wenn sie zur Langensalzaer Straße wollen. Denn die Reparatur der Fußgängerbrücke wird teurer als erwartet. Momentan kann sich die Stadt Gotha das nicht leisten, sagt Finanzdezernentin Marlies Mikolajczak (SPD).
Gotha. Mit 20000 Euro war die Reparatur ursprünglich veranschlagt worden. Nach ersten vorsichtigen Schätzungen werden die Arbeiten aber etwa 70000 Euro kosten. Wir müssen sehen, ob wir uns das leisten können. Dieses Jahr auf keinen Fall und 2011 ist es ungewiss. Dann haben Maßnahmen im Zuge des Konjunkturpakets Vorrang. Im August beginnen dazu die städtischen Haushaltsberatungen. Die Brücke im Heutal steht da hinten an. Wobei Mikolajczak betont, dass die Brücke auf jeden Fall instand gesetzt werden soll. Die Frage ist nur: Wann?
Das böse Erwachen kam, als vergangene Woche die Holzbohlen abgedeckt wurden. Auf Grundlage der Ergebnisse der letzten Brückenhauptprüfung wurden für die Schwarze Brücke Instandsetzungsarbeiten (Erneuerung des Holzbohlenbelages, Erneuerung Korrosionsschutzanstriches der Stahlbaukonstruktion) ausgeschrieben. Die Firma Möller aus Gotha erhielt hierfür den Auftrag. Nach dem Einrüsten des Bauwerkes wurde der verschlissene Brückenbelag aus Holzbohlen entfernt. Dabei kam zum Vorschein, dass die insbesondere auf den Obergurten der Längsträger eingetretenen Rostschäden einen erheblich höheren Grad erreicht hatten, als vorher ersichtlich war. Ein hinzugezogener Prüfingenieur für Baustatik stellte fest, dass durch den hohen Abrostungsgrad an den Trägerflanschen sowie den Lochfraß an sämtlichen Verbandsanschlüssen, die geforderten Lasten für den Fußgängerverkehr vom vorhandenen Tragwerk nicht mehr aufgenommen werden können. Da auf Grund des Umfangs der vorgefundenen Schäden eine wirtschaftlich vertretbare Instandsetzung der Stahlkonstruktion ausgeschlossen werden muss, ist ein Rückbau des kompletten Stahlüberbaus notwendig. Der Ersatzneubau ist erst im kommenden oder einem der darauffolgenden Jahren möglich.

Quelle: www.tlz.de

Nachricht vom 15.7.10 09:59

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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 05. September 2010

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